SCHRUMPF!

 

Musik & Theater & Tanz in Klein

 

Sieben aktuelle Produktionen von Berliner Ensembles

für Familien zurechtgeschnitten

und zum Mitmachen! 

 

Ein Projekt von LOUDsoft.

In Kooperation mit radialsystem, ExRotaprint, Kultur Büro ElisabethBallhaus Ost und exploratorium berlin.

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Medienpartner: tip Berlin, Himbeer/Berlin mit Kind, Kindaling, Digital in Berlin, Field Notes Magazin 

Grafik: Suse Sebald




SCHRUMPF! Biliana and The Instrument

 

wird aufgrund der Corona-Pandemie auf unbekannte Zeit verschoben,

aber nicht aufgehoben!

 

Alle gekauften Tickets werden erstattet, bzw. können gegen Karten für eine weitere SCHRUMPF!-Vorstellung getauscht werden. Bitte schicken Sie uns dazu eine Email.

 

Mit SCHRUMPF! Biliana and The Instrument laden die Künstler*innen das Publikum ein, gemeinsam mit ihnen den Raum zu erkunden, basierend auf ihrem neuen Stück ONETIME. Das Publikum wird eingeladen, zusammen mit den Künstler*innen eine ganz besondere Reise in die Welt der sich umarmenden Hände, der klingenden Bewegungen und der fließenden Klänge zu unternehmen. 

 

Die Geigerin Biliana Voutchkova ist Solo- und Kammermusikerin. Mit großer Hingabe interpretiert, komponiert und improvisiert sie vor allem im Bereich der Neuen Musik und in experimentellen Klang- und Bewegungs-Projekten; eine Künstlerin mit einer sehr starken individuellen Stimme. Sie lebt in Berlin, arbeitet als Solistin und zusammen mit dem Ensemble United Berlin, dem Solistenensemble Kaleidoskop, dem Splitter Orchestra, Zeitkratzer, Voutchkova/Thieke duo und ist weltweit auf Festivals und Konzertreihen gehört worden. Biliana ist Gründerin / Kuratorin des DARA String Festival. Sie erhielt das Kompositionsstipendium des Berliner Senats 2017 und Förderung von dem Trust for Mutual Understanding New York und INM Berlin.

 

The Instrument kreiert Performance-Stücke, die aus der Zusammenarbeit zwischen der Choreographin Maya M. Carroll und dem Komponisten Roy Carroll entstehen. Ihre Arbeit beweist eine unerschrockene Sinnlichkeit und taktiles, fantasievolles Erforschen des Körpers. The Instrument arbeitet eng mit einem breiten Kreis an Künstler*innen zusammen. Ihre Herangehensweise stammt aus einer klaren Ästhetik der Bewegung und des Klangs, die alle Facetten der Arbeit durchdringt, vom Lichtbild über die Graphik bis hin zur Bildende Kunst.

 

Foto: Elyna Donchev, Maya & Roy Carroll


SCHRUMPF! Kaleidoskop (empfohlen ab 6 Jahren)

Sonntag, 13.12.20 um 15 Uhr

radialsystem, Friedrichshain

 

Wo ist das Ende, und wie fangen wir danach wieder an? Im neuen Musiktheaterwerk Abschied stellt sich das Solistenensemble Kaleidoskop genau diese Frage – eine Untersuchung von Enden und Neuanfängen, die durch Choreographie, Musik und Licht zum Ausdruck gebracht wird. Bei SCHRUMPF! Kaleidoskop tauchen wir ein in die Welt der tanzenden Notenständer, hören Lieder aus alten und neuen Zeiten und eignen uns die Bühne als Spielfeld an. Das Publikum darf mitmachen, mithelfen, und natürlich auch Fragen stellen! 

 

 

Das 2006 in Berlin gegründete Solistenensemble Kaleidoskop hat sich im Laufe der Jahre stetig gewandelt und immer wieder innovative Formen der Musikvermittlung erprobt. In enger Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus anderen Genres sucht Kaleidoskop nach neuen Aufführungsformen; die Musiker*innen werden dabei auch selbst zu Performer*innen und Darsteller*innen. Das Repertoire reicht vom Frühbarock bis zur aktuellen Musik, auch eigene Musikkonzepte werden entworfen. Kaleidoskop arbeitet eng mit dem radialsystem in Berlin zusammen und ist zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Kunstfest Weimar, den KunstFestSpielen Herrenhausen, dem Sydney Festival, dem Holland Festival, operadhoy Madrid, Wien Modern oder den Donaueschinger Musiktagen.

 

Foto: Solistenensemble Kaleidoskop © Sebastian Bolesch

 


SCHRUMPF! Koistinen (empfohlen ab 4 Jahren)

Sonntag, 17.01.2021 um 16 Uhr

Ballhaus Ost, Prenzlauer Berg

 

Bei SCHRUMPF! Koistinen betritt das Publikum eine Landschaft, in der die Protagonisten Bewegung, Klang und Licht keinen Anfang haben und kein Ende nehmen. Die Besucher*innen dürfen sich inmitten dieser Landschaft auf Erkundungsreise begeben, sich das Geschehen von allen Seiten anschauen und der Tänzerin nähern oder sich von ihr entfernen. Nach der gemeinsamen Reise gibt es die Möglichkeit zu einem Austausch den Künstler*innen. 

 

Milla Koistinen hat unter anderem mit Kristian Smeds, Hiroaki Umeda, Peter Verhelst (NTGent/Johan Simons), Cie Heddy Maalem, Christine Gaigg, Hans von den Broeck und Les Ballets du Grand Maghreb gearbeitet. Seit 2008 entwickelt sie eigene Choreographien, die im Tanzhaus NRW, Hebbel am Ufer, Mad House Helsinki, Fabriktheater Zürich, Dampfzentrale Bern, Ballhaus Ost und Uferstudios Berlin gezeigt wurden. Koistinen kollaboriert mit Künstler*innen wie Jochen Arbeit, Solistenensemble Kaleidoskop, Janne Reinikainen (Finnisches Staatstheater) und Dirk Huelstrunk. 2019 wurde sie eingeladen, eine Lehrtätigkeit an der Akademie der Künste Helsinki auszuüben.

 

Paul Valikoski ist Komponist, Performer und Violinist. Ursprünglich aus Kanada, lebt er seit 2007 in Berlin und ist Mitglied im Solistenensemble Kaleidoskop. Seine Arbeit spannt den Bereichen Performance, Film, Theater, Tanz und Installation. In letzter Zeit arbeitet er mit Künstler*innen wie Michael Rauter, Ladislav Zajac, Milla Koistinen und Sabrina Hölzer.

 

Ladislav Zajac hat sein Kunststudium in Nürnberg und Palermo abgeschlossen. Er zeigt sein Werk in Ausstellungsräumen (nGbK Berlin, Oechsner Galerie Nürnberg, Kulturbahnhof Kassel) und arbeitet eng mit Kolleg*innen aus dem Musiktheater-Bereich zusammen, um Licht- und Bühnenelemente für Musiktheaterstücke wie Kaleidoskopville (Haus der Berliner Festspiele, Rotterdamse Schouwburg), Sono un Fuomo (radialsystem Berlin) oder One Next to Me (Uferstudios, Berlin) zu realisieren.

 

Foto: On a clear day © Jan Isaak Voges

fertig geschrumpft:


 

SCHRUMPF! Zafraan (empfohlen ab 4 Jahren)

Sonntag, 20.09.2020 um 16 und 17 Uhr

St. Elisabeth-Kirche, Mitte

 

Die Bedienungsanleitung der Musikmaschine wird vorgelesen, alle Besucher*innen wissen, was zu tun ist...und los!

Bei SCHRUMPF! Zafraan wird das Publikum gebeten, aktiv an der Gestaltung des Konzertes mitzuwirken. Das Stück Like Tears in Rain vom Komponisten Yoav Pasovsky lässt das Publikum die entscheidende Rolle spielen - mitten im Raum befindet sich ein Mischpult, das in Echtzeit die Noten der Musiker*innen verändert. Während die Musik läuft, darf das Publikum das Mischpult bedienen - somit können sogar die jüngsten Zuhörer*innen das Stück mitkreieren und hören sofort die Wirkung von ihrem Tun am Mischpult. 

 

Das Zafraan Ensemble steht für Musik, die das heutige Leben, die heutige Gesellschaft, die heutige Realität in all ihren Facetten reflektiert. Gemeinsam mit anderen Kunstformen beobachtet, erforscht und verarbeitet Zafraan das, was uns umgibt: die Menschen, das Geschehen, die Natur, die Technologien, die Normalitäten und die Absurditäten von heute. Die Musiker*innen fordern sich selbst und das Publikum, probieren aus und überraschen. In Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Titus Engel oder Manuel Nawri, mit Komponisten wie Samir Odeh-Tamimi und Johannes Borowski gehen sie ans Limit, provozieren, riskieren und schaffen Neues. Dabei entfaltet Zafraan die erzählerische Kraft der Musik, um das erlebbar zu machen, was erzählt werden muss.

 

Foto: Like Tears in Rain © Sebastian Sollte



SCHRUMPF! Bob's Company (empfohlen ab 6 Jahren)

Sonntag, 1. März um 16 Uhr

radialsystem, Friedrichshain

 

Michael Rauter hüllt sich in einer Yogamatte ein. Warum bloß? Damit verwandelt er seinen Körper in den eines Vogels, und kann dann natürlich auch wie ein Vogel tanzen. Bei SCHRUMPF! Bob’s Company lädt er große und kleine Menschen dazu ein, in seine sehr persönliche Welt der Gestik, Klänge und Bewegungen einzutauchen und eigene Vorstellungen über das Erwachsenwerden zum Ausdruck zu bringen. In einer besonderen Performance, zwischen Workshop und Aufführung, tanzen wir wie die Vögel, hören Lieder über das Älterwerden und versuchen, den Boden einzustampfen!

 

Michael Rauter (*1980) ist freischaffender Regisseur, Komponist, Performer und Cellist. 2006 gründete er das Solistenensemble Kaleidoskop, dessen künstlerischer Leiter er bis 2016 war. Seit 2014 entwickelte er eigene Regiearbeiten, seit 2018 realisiert er seine Performance- und Musiktheaterprojekte unter dem Label Bob's Company. Von 2018-2020 ist er Künstler des Fellowship-Programms #bebeethoven, ein Projekt von Podium Esslingen zum Beethovenjahr 2020, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. In diesem Rahmen wird 2020 sein Musiktheater PIXELSINFONIE bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen uraufgeführt.

 

Foto: THE GAP © Katya Abramkina


SCHRUMPF! Adapter (empfohlen ab 6 Jahren)

Sonntag, 23. Februar um 16 Uhr

ExRotaprint, Wedding

 

Für SCHRUMPF! Adapter möchte das Ensemble dem jungen Publikum die Tür zur Kompositions-Werkstatt öffnen und nagelneue, frisch geschriebene Stücke in speziell vorbereiteten Kurzformaten vorstellen. Wir werden 5 junge Komponist*innen und die Musiker*innen Adapter persönlich kennenlernen und können die Entstehung von ganz neuer Musik miterleben. Harfe, Schlagzeug, Klarinette und Flöte werden mit Elektronik und Licht verwoben und durchmischt. Wir freuen uns auf einen Coyote-Chor, Bauelemente aus Klang und den Fingerregen!

 

Ensemble Adapter ist ein deutsch-isländisches Ensemble für Neue Musik mit Sitz in Berlin. Den Kern der Gruppe bildet ein Quartett aus Flöte, Klarinette, Harfe und Schlagzeug. Neben zahlreichen Uraufführungen widmet sich Adapter in Konzerten und im Studio einem individuellen und internationalen Repertoire experimenteller Musik. In eigenen Projekten und Koproduktionen erprobt das Ensemble außerdem grenzübergreifende Arbeitsweisen in verschiedenen Genres. Mit einem progressiven und kraftvollen Stil bemüht sich das Ensemble Adapter um einen authentischen Beitrag zu aktuellen Entwicklungen der Kulturszene.

 

Foto: Ensemble Adapter © Festival Transart:Gregor Khuen Belasi


SCHRUMPF! Splitter (empfohlen ab 4 Jahren)

Sonntag, 21.06.2020

Live, interaktiv und digital auf Zoom!

Sendung aus dem radialsystem

 

Was ist denn das für ein Ding? Ein Orchester ohne Dirigent*in und ohne Notenpulte! Bei SCHRUMPF! Splitter dürfen sich die Besucher*innen das Ensemble aus nächster Nähe und aus weiter Ferne anschauen und anhören, mit den Musiker*innen sprechen und mit-improvisieren. Live aus dem Radialsystem, direkt zu Euch nach Hause, geben wir einen interaktiven, unmittelbaren Einblick in die Arbeit des Splitter Orchesters Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene in jedem Alter – zum Mitmachen, Diskutieren und natürlich auch zum Zuhören!

 

SCHRUMPF! Splitter präsentiert drei Gruppen des Orchesters mit unterschiedlichen Instrumenten zu unterschiedlichen Uhrzeiten:

 

11:30 Uhr:

Geschlagenes - Instrumente wie Schlagzeug, Klavier, Gitarre und Kontrabassklarinette

 

15 Uhr:

Gestrichenes und Geblasenes: Streichinstrumente und Blechbläser von hoch (Violine und Trompete) bis sehr tief (Tuba und Kontrabass)

 

18:15 Uhr:

Elektronisches & Klarinettisches: Speziell gebaute Elektronikinstrumente, eine Klavier-Innen-Spezialistin und 3 Klarinetten

 

Das Splitter Orchester besteht aus 23 Musiker*innen, die alle auch Komponist*innen sind. Sie bewegen sich im Grenzbereich zwischen Neuer Musik, Improvisation, Klangkunst, Pop und Rock. Im Splitter Orchester vereinen sich Musiker*innen aus über zehn Nationen, die alle ihren Lebensmittelpunkt in Berlin haben, um gemeinsam kollektiv zu improvisieren.

Viele der Musiker*innen spielen selbstgebaute Instrumente oder haben ihr Instrumentarium stark erweitert und verändert. Der Fokus der gemeinsamen Musik liegt dabei auf der Art und Weise, wie der gesuchte Klang produziert und im Raum inszeniert wird. Im Gegensatz zu komponierter Musik steht hier oft die Struktur des Klanges und seine Räumlichkeit und weniger dessen zeitliche Organisation im Vordergrund.

 

Foto Splitter Orchester © Uta Neumann